Geschichte

 

Terminplaner

 

Dörfliches Engagement zahlt sich aus:

Der Kinderspielkreis SZ-Gitter e.V.
wird am 01. April 1984 eröffnet

Der 1.4.84 war ein ereignisreicher Tag und Grund zur Freude für 20 Jungen und Mädchen im Vorschulalter und ihre Eltern. Nach vielen Bemühungen war das Ziel erreicht: Der Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter eröffnete im Rahmen einer kleinen Feierstunde den Kinderspielkreis SZ-Gitter e.V..

Doch bis dahin war es ein weiter Weg. Anfang 1982 hatte sich die Stadt Salgitter entschieden, den Schulkindergarten von Gitter nach Gebhardshagen zu verlegen und die Vorklasse direkt in der Waldschule unterzubringen. Das 1965 mit Landeszuschüssen für jugendpflegerische Zwecke gebaute Gebäude konnte einer anderen Nutzung zugeführt werden.

Im August 1982 taten sich in Gitter ein paar engagierte Eltern und Mitbürger zusammen und setzten sich für die Verwendung des Gebäudes als Kindergarten ein. Unterschriftenlisten verdeutlichten nochmals den erheblichen Fehlbedarf an Kindergartenplätzen im Einzugsgebiet Gitter, Hohenrode und Lange Wanne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
     
 

Nachdem für die Nutzung als Kindergarten von Verwaltung und Ortsrat grünes Licht signalisiert wurde, bemühte sich die Elterninitiative um einen Träge. Leider vergeblich – Enttäuschung machte sich in der Elterninitiative breit, doch an ein Aufgeben dachte niemand. Letztlich zeichnete sich ein Kompromiss ab, der auch bei der Stadt Salzgitter und dem Ortsrat Süd Unterstützung fand.

Am 16. Oktober 1983 gründeten 32 Mitglieder den „Kinderspielkreis SZ-Gitter e. V.“ mit dem Ziel, nun selbst die Trägerschaft für diese Einrichtung zu übernehmen. Die kostengünstige Alternative „Kinderspielkreis“ sollte jedoch der pädagogischen Qualität eines Kindergartens in nichts nachstehen. Die Gründungsversammlung wählte Eckbert Buchholz zu ihrem 1. Vorsitzenden. Stellvertreter wurden Wilfried Thäsler und Monika Petryschyn. Zum Kassierer wurde Otto Helling und zum Schriftführer Claus Alpers gewählt.

Nachdem der Verein als gemeinnütziger und freier Träger der Jugendhilfe anerkannt wurde, waren dennoch längst nicht alle Probleme gelöst. So bewilligte der Rat der Stadt zur Sanierung und Erstausstattung des Gebäudes lediglich 30.000,00 DM.

Den Mitgliedern des Vereins blieb also nichts anderes übrig als selbst kräftig mit zuzupacken und den größten Teil der Renovierung in Eigenarbeit zu übernehmen. 800 Arbeitsstunden wurden von ihnen mit großer Kraftanstrengung, aber auch mit viel Engagement und Freude geleistet , bis die Kinder endlich ihren Kinderspielkreis in Besitz nehmen konnten.

Pädagogisch betreut wurden sie zunächst von Petra Kusanke, die für gut zwei Jahre die Leitung übernahm und der Einrichtung durch ihre pädagogische Qualifikation ihr besonderes Profil verlieh.

Mit dem Eröffnungstage war die Mitarbeit der Eltern jedoch nicht beendet. Zur Konzeption der Einrichtung gehört eine intensive und kooperative Zusammenarbeit mit den Eltern, die bis zu einer aktiven pädagogischen Mitarbeit in der Kindergruppe führte.

Einmal in der Woche findet nachmittags zusätzlich eine Mutter-Kind-Gruppe für Eltern und Kinder im Alter von 18 Monaten bis zum Kindergartenalter statt, die ebenfalls von Eltern organisiert und geleitet wird.

   
 


Aufgrund der Nachfrage nach Kindergartenplätzen und Wunsch der Stadt Salzgitter wurde die Gruppenstärke 1988 auf 25 Kinder erhöht, sodass die Einrichtung nunmehr als Kindergarten angesehen wurde. Neben einer besseren Personalausstattung hatte dieses jedoch auch eine Erhöhung des Elternbeitrages zur Folge.

... Die Entwicklung ging weiter ...

Der Kindersielkreis Gitter e. V. machte sich Gedanken über eine sinnvolle Erweiterung und Ausnutzung. Denkbar war sowohl eine individuelle Betreuung von unterschiedlichen Altersgruppen analog zu den Familienstrukturen (Integration von Kindern unter 3 Jahren, Schulkindern und wohnortnaher Jugendarbeit) als auch die als gesamtstädtisch und gesellschaftlich notwendig erkannte Priorität der Schaffung von zunächst ausreichenden Kindergartenplätzen.

Man entschied sich für die Einrichtung einer zweiten Gruppe. Auch dies geschah durch die tatkräftige Unterstützung und das Engagement der Eltern. Seit dem 01.10.1989 besuchen 50 Kinder den Kindergarten. Geleitet wird er seit 1986 von Monika Petryschyn, die von einem Erzieherteam und vielen ehrenamtlich mitwirkenden Eltern unterstützt wird.

Ab 01.08.1993 wurden die Öffnungszeiten familienfreundlicher gestaltet. Neben den Halbtagsplätzen werden auch ¾ Plätze angeboten (mit einer Betreuungszeit von 7:00 – 14:00 Uhr). An dem gemeinsamen warmen Mittagessen können nach Absprache auch Halbtagskinder teilnehmen.

Die Schäfchengruppe wird eröffnet ...

 

Da im Süden der Stadt Salzgitter, insbesondere in der Langen Wanne, weiterhin ein erheblicher Fehlbedarf an Kindergartenplätzen vorhanden war, entschloss sich der Vorstand im Herbst 1996 eine weitere Kindergartengruppe einzurichten.

 

So entstand unsere Außengruppe im Elisabethstift der Diakonie am Schäferstuhl, bestens ausgestattet und von einem wunderschönen Außengelände – direkt im Wald – umgeben. 25 Kinder aus Salzgitter-Bad fühlen sich seit dem

1. November 1996 in dieser Gruppe sehr wohl. Betreut werden Sie von Anne Frömmrich und Sandra Schuldt.

 


Unsere „Schäfchengruppe“, besuchen überwiegend Kinder aus der Langen Wanne. Für sie besteht die Möglichkeit, einen Fahrdienst in Anspruch zu nehmen. Um 8.00 Uhr holt ein Kleinbus die Kinder  vom Kiosk Lange Wanne ab, um 12.00 Uhr werden sie  zurück gebracht. Hierfür haben die Eltern monatlich 20,00 Euro Fahrkosten zu zahlen. 

 

 

 

 

Im  Jahr 2006 gaben wir uns eine neue Satzung und einen neuen Namen

 

Zwerge vom Berge e.V.

 

 

Salzgitter ist auf dem Weg zu einer kinder- und familienfreundlichen Stadt. Im Sommer 2008 wurden die Kindergartengebühren  für alle Kinder abgeschafft.

 

Dies führte dazu, dass wesentlich mehr Kinder Dreivierteltags-Plätze  in Anspruch nehmen als zuvor. So wird nunmehr auch in der  Schäfchengruppe eine Betreuungszeit bis 14.00 Uhr angeboten.

 

Im Hauptgebäude ist bis 15.00 Uhr eine Tagespflege angedockt. Da die Gebührenfreiheit bis zu einem Zeitraum von 8 Stunden täglich gilt,  sind für die  Tagespflege ebenfalls keine Kosten zu entrichten.

 

 

 

 

 
 

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